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Antik
Antike Liebe
Dass ist Mitternacht
Und ein Mädchen mit Blutlippen
Bittet dich
Gladiator
Morgen in der Arena
Den Anderen für sie das Schwert in die Kehle zu stoßen
Deinen Mut bewundern wird sie dich lieben
Und du sagst nein
Und Liebe ist`s
Wenn sie dich enttäuscht trotzdem nimmt
Antike Liebe
Ist wenn im Wind alles verschwimmt
Und auch du schwimmst
Hinaus in dem Ozean
Und es gibt kein Wiederkehren
Deshalb liebe sie, die Blutrünstige
Denn nur in der Liebe verlässt du dich nicht
Am Ende meiner Kräfte
Am Ende meiner Kräfte
Möchte ich zum Teufel gehen
Um endlich ein Zuhaus zu haben
Nur der Teufel macht nicht auf
Will mich nicht haben
Ich sage: „Ich bin bereit zu töten"
Aber niemand antwortet
„Ich vergewaltige Frauen, wenn du willst"
Rufe ich hoffnungsvoll in die kalte Nachtluft hinein
Bekomme aber weder ein ja, noch ein nein
Der Teufel hat die Nase voll
Das Schlimmste was er uns noch tun kann
Ist dass er uns aufgibt
Sage ich mir
Also suche ich mir eine Frau
Und gebe mich auch auf
Ohne ich
Milchige Farben lassen die Narben
Am Himmel erscheinen
Mädchen weinen nicht
Und der Wind flüstert Lüstern mir Träume ins Ohr
Und ich bin nichts und wertlos und von der Welt auserkoren
Und ich glaube Frauen
Und ich glaube Mädchen können lieben ohne Mitleid zu kennen
Und selbst ihren Lover sterben sehen ohne trauer zu vernehmen
Und ich bete zu Gott es sei so
Und sie seien keine Menschen
Und bleiben immer jung
Und alles was man mir gesagt hat ist Lüge
Und sie will mich betrügen und frei sein aber kann es nicht
Und sie ist fantastisch und groß und
ich erbärmlich und klein und
sie kann nicht sein
ohne diesen verachteten Wicht
ohne ich
Ich wünschte
Ich wünschte
Ich wär auf einem heißen Pflaster
Mit `nem Mädchen auf dem Arm
Es wären leer die Straßen
Und es wäre heiß und warm
Wir bewegten uns im Nichte
Und der Abend wäre heiß mit Charme
Es gibt nur eine Warheit
Es gibt nur eine Warheit
Die bist du
Die Welt blüht
Ich glühe – als ob meine Gefühle diese Welt ernähren
Meine liebe ehrt mich
Wie eine tödliche Wunde den Soldaten
Der Jugentliche
Sommersprossen sprießen sprossen aus gegossenen Vasen
Und ein schuldiger Blick aus unschuldigen Augen
welche mir
meine Gelassenheit
meine Freiheit
meinen Frieden
- rauben
Wie kann ein kleines Kind, ein junges Mädchen
Mir die Herzfasern so verdrehen und verdrehen
Ich kann nicht gerade stehen
Schamhaft gewahre ich die Schande gepflückte Blümchen zu erbetteln wie ein
Hündchen
Ein halbes Kind; ein hübsches Mädchen, ein scheuer Blick, ein offnes Händchen
- Eine weitere schlaflose Nacht die mich verlacht und erhellt und ganz für sich
Behält und mir tausend schöne Dinge verhehlt
Ein Schwur den ich zu brechen schwöre
Ein sanfter Wind, der meine Träume höre
Ich werde ihr nicht treu bleiben
Sie wird weinen
Aber sobald sie groß ist werde ich sie holen
Morgen lese ich ihr was vor
Betrachte sie wie sie mich lüstern neckt
Kaufe ihr ein Eis, an dem sie schleckt
Ich bin ein Schwein, sie eine Hex`
Die Blätter fallen ab
Die Blätter fallen ab
Fallen auf meinen Kopf
Fallen vom Himmel
und meine Schritte hören auf
eine seltene Melodie erklingt um mich herum
und das Rauschen des Windes hört auf
kein Laut entringt der Erde
und ich kann mich nicht mal atmen hören
und es ist kein Traum
ich weiß irgendetwas passiert hier
und ich drehe mich um
im Bewusstsein zu erspähen weden was der Fremden entspringt
und tatsächlich
verletzlich und gleich unverletzlich
geht ein schwarzhaariges Mädchen um die Ecke und verschwindet
Der Wind tritt wieder ein
Die Blätter fallen mir vom Kopfe
Einen Moment stehe ich still
Dann laufe ich ihr hinterher und packe sie am Zopfe
Kinderlied eines Verliebten
Die Sonne scheint. Der Himmel ist hellblau. Die Bäume haben Blätter und diese B.
Sind grün. Von den verschiedensten grün Farben, durchfurcht und – zackt von
Narben, zeichnet-ge von Hellebarden. Und Vögel singen piepsen quietschen, sie
Klingen wie die letzten Wort` von Nietzsche. Und sanfter Wind umschwimmt mein
Gesicht ohne Gewicht, denn es gibt mich gibt mich gibt mich nicht. Es gibt mich
nicht und duften tun die Blumen,
Es war eine stille Nacht
Es war eine stille Nacht, eine Nacht zum schlafen, und es war traurig, dass so viele
Menschen nicht schliefen, nicht schlafen wollten, sondern Schatten werfend durch
Die Straßen schleifend aus der Dunkelheit der Gasse scheidend mondlicht meidend
Und beständig Gott weinend hinter sich zu lassen suchten, verrucht, verrauchte
Selbstverräter, die verlassen, nie alleingelassen, von Kindern unbewusst beweint,
verneinend durch die Welt verwesend in Grausamkeit die Wahrheit sehend und
stolz still verbluten können, wer kann solch ein Wes´ verwöhnen ?
Eine Frau.
Null Uhr, schwarz
Null Uhr, schwarz. Helle Flecken verdrecken die Finsternis, die Augen von
Behausungen glotzen ihm nach. Er folgt dem Streifen unter ihm, der ihm den Weg
zeigt, der Schein einer Laterne verbirgt seine Abwesenheit, denn seine Gedanken
sind weit und er starrt nur instinktiv die Straße vor ihm, und er horcht nur weil die
Natur es ihm gebietet, er träumt verzückt, während Hässlichkeit um ihn herum
erfolglos ihn zu bedrücken sucht. Mal strotz ein Klotz mit Dach im Licht der
Nacht, dann gleiten Auto – getaufte Blechhaufen blitzartig an ihm vorbei,
Beschränktheit kreischt aus jedem Atom Gemütlichkeit das ihn umgibt,
Beschränktheit schreit aus jeder Pore Armut-Reichtum-Mittelmaß, das wie Unkraut
aus dem Boden schießt, und beschränkt ist der, Beschränktheit zu verachten, denn
er hat dem größten Feind den Rücken gekehrt. Kahles Holz hat plötzlich jeden
Übermut verloren, nackte Natur friert an seinen Seiten, er hat erreicht, was zu
erreichen war, der Wald, das Treffen; er ist da.
„Ich wusste, dass du hier sein wirst", dass sind die Laute zu seiner Rechten
„Du hast mich betrogen, ich werde dich jetzt töten", tönt es zur Linken, denn er
hat sich gedreht und starrt zurück.
„Töten ?"
„Du bist zu spät"
„Wie willst du mich töten ?"
„Langsam, qualvoll, ohne Mitleid und ich höre nicht auf, wenn du schreist."
„Es schneit. Es schneit, siehst du das ? Das wird ein Abend, das wird was! Morgen
fährst du, ich, in die Wildnis, dort bleiben wie 4 Jahre, dann geht`s nach Paris."
Ich fühle mich wie
Ich fühle mich wie Julius Cäsar
Auch mich mordet man liebevoll
Mit schmerzverzerrten Gesichtern erdolcht man mich
Und meine Mörder sind:
Der süße Wind, der mich erdolcht
Der weiche zarte Duft der Welt, der mich erdolcht
Die grellen feinen strahlend lachenden Farben, die mich erdolchen
Die warme zärtliche Umarmung der Luft, die mich erdolcht
Das mit der Stille harmonierende Flüstern, Kichern und Singen – auch sie
erdolchen mich
Der helle, glückliche, schamlos lustvolle, unschuldig blickende Himmel, der mich
erdolcht
Und jetzt schaust du mich an
Und tänzelst weg
Und ich sage betroffen:
Auch du, mein Kind?
Friedliches
Friedliches
Langsames
Schweres
Schmerzliches Atmen
Die Welt ist so schön
Auf den Dünen herrschen damenhafte Parfüme
Es riecht
Nach Trauer
Es riecht nach Freude
So süß und bitter so süß so sauer
Ist das leben
Wer kann so fein weben ?
Diese Welt ist so unfassbar schön
Und das ist auch meine Tragik :
Ihre Unfassbarkeit
So steht man vor sich da
Ausgepeitscht von Eindrücken
Verschiedenen Alters
Und ist dann tot.
Niemand fragt :
Hast du verstanden ?
Niemand fragt :
Hat`s dir gefallen ?
Es gibt keine Rätsel
Es ist gewesen
Mitleidlos
Mitleidloser Wind
Wen kümmert's dass die Zeit verrinnt
Gestern war ich nicht geboren
Heute habe ich nicht gelebt
Morgen bin ich ausgegoren, Mahl für jeden, lang verloren
Wer bist du, der nach dem Nichte strebt?
Mitleidlos
Bedeutet
Keinen Mitleid zu verlangen
Ich bin Nichts, um was zu bangen?
Wer bin ich interessiert mich nicht
Todeswissen und verrissen
Weine nachts in deinem Kissen
Für wie beschissen-
Hältst du mich?
Liebesnot ist Hundekot
Liebesnotwendigkeit tut mir bei jedem Leid
Eigenliebe ist die Charaktereigenschaft der Diebe
Selbstlosigkeit ist die Feigheit, Schuld zu umgehen
Respektieren ist nur Zeit verlieren, werd ich nie verstehen
Und ist dem nicht so
Bin ich was wert
Und allein im Stande mir Schmerzen zuzufügen
-Einfach beim hohen Gericht munter weiterlügen
Bin wie der Wind und verachtet Vergnügen
Schatten schneiden meine Haut
Schatten schneiden meine Haut
Oben auf dem Baum raunt eine Krähe
Ihre rauchige Stimme ruft aus meiner Seele
Dem Bauer fehlt die Braut
Morgengrauen — wie schön die grausige Welt unter dem Blick der liebenden Sonne
schaut
Ein Mann muss kämpfen mit der Welt, die sie ihn für wertlos hält
Ich spüre schon die ersten Tritte
Doch ich gehe nur weiter, achte nicht auf meine Schritte
Erwidere die Schläge nicht
Und das Leben starrt mir verblüfft hinterher:
Was will denn der? Kämpft er
Oder kämpft er nicht??
Doch meine Augen streifen nur suchend die Landschaft
Erkennen keine Freunde, Feinde und Verwandtschaft an
Von links werde ich angespieen
Von rechts grätscht man mir in den Knien
Von hinten wird mir ins Genick geklatscht
Doch nicht für einen Augenblick wird meine Achtung erhascht
Verzeihung
Frage ich schon weitergehend
Hat jemand eine große Frau gesehen?
Atem
Am Himmel
Durch die Wolken
Die regnerisch, gemolken
Glüht Strahlen sprühend
Herrlichkeit in Ewigkeit
Amen
Aber ich bin auf der Suche nach Damen
Was nützt es mir dass ich aufschauen kann zu dir
Probleme ziehen mich nach unten
In die Tiefe
Und ich triefe
Vor Nässe
Und ich schniefe
Atemlos laufend durch die Gässe
Und das einzig mögliche Ziel die Sackgasse
Klasse... klasse, was soll ich sagen
Versteh mich nicht falsch
Ich glaub an dich
Ich bete dich an
Aber du bist da oben
Ich bin hier unten
Durch Leiden und Tode verbunden
Meinetwegen
Aber hilf mir nur-
Du weißt schon wo raus
Dann bin ich erst mal aus dem Schneider
Verzeihe allen meinen Neidern
Wie es sich gehört
Will durch die Leiden zur Erlösung waten
Aber erst mal muss ich atmen, atmen, atmen
Es ist der Tag
Es ist der Tag, an dem ich
fühle
Dass durch die Kälte
Durch den Wind
Durch die Atome
Mein Schicksal, als greifbare Person
Oder wenigstens als sichtbares Vieh
Mir die Ehre erweist
Mit mir zu Speisen
Dass Essen steht bereit
Es wird bald kalt
Ein schreckliches Wort
Es erinnert an
Gerechtigkeit; Wahrheit
»Ich habe kein Mitleid mit dir«, sagte mir ein Mädchen,
»Weil ich dich achte.«
Was ist das für eine Welt
In der man gezwungen ist hart zu sein?
Mit welchem Recht verlangt mir diese Welt Härte ab?
Warum darf ich nicht schwach sein, erbärmlich schwach
Nur Verwundbarkeit birgt Schätze
Und ich habe Angst vor dem Tag, wo ich nichts mehr schätze.
Angst vor der Unverwundbarkeit des Verlorenen
Plötzlich stehe ich auf, die Antwort auf alle Fragen im Munde:
Was ich brauche ist ein fröhliches, tiefes, unfassbar schönes Mädchen, das glücklich
ist mir zu gehorchen
Verblüfft das große, von Niemanden vor mir gelöste Rätsel der Menschheit
entwirrt zu haben
Setzte ich mich verwirrt -
Und habe Angst.
Ein schrecklicher
Schrecklicher
Ein schrecklicher Kampf steht mir bevor
Heiße Erde
Heiße Erde flüstert
Lästernd übers Himmelleere
Während Heiden Maiden imponiere durch ihren Mut
Die Glut des Erdkerns dringt an die Oberfläche
Überflutet die lüsternen Bäume
Die vor lauter Lust grün leuchtend in den Himmel aufschreien
Flutet über, lässt selbst den Wind verdunsten
Nur diese Glut, die Lava, hervorgerufen durch meines Herzens schmerzlichen Ruf
Vermag meinen Durst nach ihr zu stillen
Und wenn die Welt sich zu verlieren droht
Im Lava
Und das brennende Meer wieder zum Herr über die Welt geworden ist
Wer wird sich vorsichtig, damit die süße Trauer ihm nicht aus dem Halse quirlt
Wer wird seine verletzten Augen neugierig über des Himmels Zusammenbrüche
schweifen
Allein auf einer Resterdplatte übers versunkene Paradies der Sünder gleiten
Sekunden noch bevor die Erde explodieren wird?
Ein letztes Mal schließe ich die Augen
Um einen letzten Kuss durch die Luft an ein von mir siedend geliebtes, mir
fremdes Wesen zu richten
-Und meine Lippen treffen auf süßen Widerstand
bevor ich die Augen öffnen kann,
ist es vorbei, die Welt wie nie gewesen
alles Dunkelheit und Schwärze umgibt mich
ich scheine zu schweben, und doch scheine ich mich bewegen zu können
in der undurchdringlichen Schwärze
spüre ich einen Kuss
und noch einen
und noch einen
an dieser Stelle
lassen wir mich alleine
Vollmond
Vollmond mündet aus den Wolken die schwarz geraucht
Dem Teufel
Zu gestehen scheinen
Vollmond ruft aus süßem Mund und vollen Lippen
»Hast du dich schon mit einer Frau gestritten?
Wie leidest du unter meinen Blicken
Schau hinauf, hebe den Kopf; heb ihn!
Du sollst dein ganzes Leben zweifeln
Und die Zweifel sollen dich schleifen
Dein Weinen wird dich nie reinen!
Auf der Suche nach dem Glück
Sollst du Wahrheit finden, nicht verwinden
Langsam an ihr in kleine Stücke verrinnen
Niemals sollst du gewinnen
Und deine Wahrheit wird heißen: Es ist mir zu verheizen verheißt worden
Eine mächtige Lokomotive, die Massen von Kohle verbrauchend,
euphorisch und bedrohlich kalten Schienen folgt
ohne Ziel, mit Falschgeld-Sold
Du bist ein Sklave,
spricht die Dame
Alles auf der Welt versklavt dich, unaufhörlich, unumgänglich
Willst du dann nicht mein Sklave sein?
Ich werde alt werden und hässlich, nur die Liebe zu dir verlässt mich noch eher
Verlasse dich niemals auf mich, denn ich schwöre dir, ich trüge dich
Und du wirst dich nie erfinden,
Und dein Schleifen soll dir kein einzig Funken Edles entreißen
Kein aufbäumen wird dich deinen Zäunen fliehen
Und am Ende sollst du sein ein Stück Granit!
Also lauf nicht weg, komm in meine Arme, ich und du, wir sind verbliebt
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